Der künstliche Horizont wird angewendet,
wenn bei Messungen mit dem Sextanten der
natürliche Horizont nur ungenau oder nicht
sichtbar ist. Im allgemeinen benutzt man den
künstlichen Horizont bei Beobachtungen an
Land. Dabei wird der Winkel zwischen einem
Gestirn und seinem Spiegelbild gemessen,
welches in der dunklen, äußerst ebenen
Glasplatte sichtbar ist. Er ist bei der
Auswertung zu halbieren.Die Glasplatte
ruht in einer Metallfassung und wird durch
drei Fußstellschrauben unter Verwendung von
zwei Setzlibellen horizontiert.
Gerät und Libellen sind in einem Behälter
untergebracht. |